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Nischenseiten Challenge 2015: 02 Technische Umsetzung

  |   NSC2015

Woche 2

Nachdem ich mich nun für eine hoffentlich erfolgreiche Nische entschieden habe, geht es in dieser Woche um die technische Umsetzung des Vorhabens. Als erstes muss eine geeignete Domain ausgewählt und der passende Webhoster gefunden werden.

Die Auswahl der Domain

Es gibt einige Methoden und nützliche Websites um an kreative, abgefahrene oder völlig sinnlose Domains zu kommen, wenn man nicht auf ein bestimmtes Keyword setzen muss. Bei der Nischenseiten Challenge ist es aber genau das, worauf es ankommt. Hier muss eine Domain her, die aussagekräftig, leicht zu merken und rechtlich sauber ist. Und sollte natürlich möglichst das Keyword beinhalten um später gut bei Google gefunden zu werden. Nicht ganz einfach, wenn man sich beispielsweise auf ein bestimmtes Produkt spezialisiert hat. Was man genau bei der Domainauswahl beachten sollte, habe ich bereits an dieser Stelle beschrieben.

Während meines Brainstormings habe ich mich aber nun für eine bestimmten Produktkategorie entschieden, statt nur auf eine Marke zu setzen. Diese möchte ich dann auf meiner Nischenseite beschreiben, vergleichen und eine Art Ranking erstellen. Ich erhoffe mir, dass meine Besucher angespornt werden, vermeintliche Testsieger zu kaufen. Somit werde ich versuchen über Affiliate-Links und das Amazon Partnerprogramm zum Reichtum zu gelangen.

Aus diesem Grund werde ich mich wohl für eine Longtail-Domain entscheiden. Es soll irgendwas mit xxx-test.de oder xyz-vergleich.de werden, vielleicht probiere ich noch ein paar andere Endungen aus. Wie schon beschrieben, Google Suggest bietet da einiges an, was sich verarbeiten lässt.

Die de-Domain werde ich dann direkt bei meinem Hoster mitsamt Webspace ordern. Natürlich lachen mich die neuen Domainendungen auch an (siehe diese Seite hier), aber auch eine .com-tld hat seinen Reiz, hinsichtlich einer möglichen Vergrößerung der Reichweite. Falls es doch eine .com werden soll, schaue ich bei namecheap, dort sind die Kosten deutlich niedriger als bei deutschen Webhostern.

WordPress aufsetzen

Glücklicherweise bietet der Webhoster eine One-Klick-Installation von WordPress an, erspart mir etwas Arbeit und ist schnell ausgeführt. Denn die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt mit der Einrichtung und Installation des Themes, der zahlreichen Plugins und der Anpassung. Da ich bisher schon einige WordPress-Installationen hinter mich gebracht habe, kann ich gut einschätzen, wie lange es dauert. Diese kostenlosen Plugins installiere ich definitiv, gehören bei mir eigentlich zum Standard:

  • 1. Maintenance
  • 2. Limit Login Attempts
  • 3. Antispam Bee
  • 4. Artikel duplizieren
  • 5. My Custom CSS
  • 6. Pretty Link Lite
  • 7. WP Fastest Cache
  • 8. BackWPup
  • 9. YOAST WordPress SEO
  • 10. SiteOrigin Page Builder

Die genaue Beschreibung gab es ja bereits an dieser Stelle.

Zudem kommen noch einige weitere Plugins dazu, die aber je nach Thematik und Einsatzgebiet ausgewählt werden. Ich benötige beispielsweise für eine Vergleichsseite ein Amazon Plugin, ein Bewertungstool und evtl. ein Werkzeug für Preisvergleiche. Meine favorisiertenTools sind da schon abgesteckt, sobald ich ersten Content habe, werde ich diese Plugins einbauen und auf ihre Tauglichkeit testen. Im späteren Verlauf werde ich noch auf weitere kostenpflichtige Plugins setzen, aber das kommt erst, sobald meine Nischenseite mehr oder weniger steht.

Theme: Gratis oder Premium?

Die Wahl des richtigen Themes ist eine Sache, die ich nicht überstürzen möchte, vor allem wenn es um Premium-Themes geht. Kann schön ins Geld gehen, wenn man sich zu spontan für ein auf den ersten Blick schönes Theme entscheidet, alles irgendwie anpasst und hinterher doch merkt, dass es einem doch nicht so richtig gefällt, oder bestimmte Funktionen auch nicht per Plugin nachgerüstet werden können. Für den Anfang habe ich mich bei den kostenlosen WordPress-Themes umgesehen und da auch einige Perlen rausgefischt, mit denen ich sehr gut klarkomme und die mich optisch auch sehr ansprechen. Leider tummeln sich aber viele vermeintlich kostenlose Angebote im Netz, die sich nach der Installation als lite-Version entpuppen und erst nach einem Kauf einer Pro-Version voll konfigurieren und nutzen lassen können. Zum ausprobieren reichen diese Lite-Themes aber allemal aus.

So habe ich es auch mit meinem Favoriten gemacht, dem MH Magazine Theme, ein schönes und leicht konfigurierbares WordPress Theme für Magazine und Info-Portale. Ganz wichtig: made in Germany – so habe ich bei selbst kleinen Problemen immer deutschsprachigen Support. Das Theme ist natürlich responsiv – sollte ja mittlerweile Standard sein, bei der immer größer werdenden Anzahl von Mobilgeräten. Zudem hört man von Google selbst, dass auch dies bald ein nicht zu vernachlässigender Ranking-Faktor sein soll.

Die Startseite wird über Widgets angepasst. Dazu muss anfangs eine leere WordPress Seite mit dem Template “Homepage” erstellt werden und anschließend mit Widgets befüllt werden. Dafür gibt es eine Art „Lageplan“ auf der Support-Seite, damit man beim Erstellen gleich weiß, wo was hingehört. Das Video dazu sollte man sich auf jeden Fall anschauen, danach geht es wirklich leicht von der Hand. Dabei stehen dem User zahlreiche Widgets wie Slider, Carousel Slider, Custom Posts etc. zur Verfügung. Insgesamt lässt sich somit die komplette Website fast ausnahmslos über die Widgets und die Funktion “Anpassen” aus dem Menüpunkt Design im WordPress und völlig ohne HTML Kenntnisse gestalten.

Zwei Beispiele die ich empfehlen kann, sind Stuffblog.de oder Girodeal.com

Ich weiß nicht warum, aber mit den Standard-Themes von WordPress konnte ich noch nie viel anfangen. Nicht dass sie schlecht wären oder bescheiden aussehen, aber ich finde Premium Themes einfach besser. Somit habe mich bewusst für ein Premium-Theme entschieden, da die kostenlosen Themes einfach viel zu wenig konfigurierbar und individualisierbar und in den Funktionen meist sehr eingeschränkt sind. So muss man bei Free Themes oft Plugins nachinstallieren, womöglich noch kaufen und geht damit Risiken ein, dass sich einigen davon untereinander nicht verstehen. Alles schon erlebt. Zudem sehen diese Premium-Themes schon „Out-of-the-box“ gut aus und man hat als Besucher nicht, den Anschein, dass es sich um eine zusammengeschusterte WordPress-Lösung handelt.

Das MH Magazine WordPress Theme kann ich wärmstens empfehlen. Für 59$ lässt es sich im CreativeMarket kaufen und für unbegrenzt viele Websites verwenden.

Zugegebenermaßen habe ich das Theme ja schon für meine anderen Websites verwendet, werde es also für die jetzige Nischenseite ebenfalls nutzen. Die Ausgabe vermerke ich trotzdem komplett in meiner Statistik, soll ja gegenüber den anderen Teilnehmern kein Wettbewerbsvorteil für mich sein.

AufwandArbeitszeit
Installation & Einrichtung: 5:30 Std.
Ausgaben
Domain & Hosting: 15 €
Premium-Theme: 52 €

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